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Mietminderung nicht vergessen


Liebe Nachbar*innen,

die HOWOGE hat am 22.02.21 damit begonnen, die Rechte der Mieter aus den Mietverhältnissen in den Häusern Atzpodienstr. 22-28 b, Gotlindestr. 53-65 und 32-50 einseitig einzuschränken, um den umstrittenen Neubau zu errichten.

Das Bürgerliche Gesetzbuch räumt Mietern deshalb das Recht auf Mietminderung ein.
Eine Forderung nach Mietminderung ist noch keine Klage.

Wir haben, mit anwaltlicher Unterstützung, ein Musterschreiben mit der Forderung nach einer 10 prozentigen Mietminderung für die Zeit vom 22.2. bis 31.05.21 erstellt. Außerdem werden damit weitere Forderungen nach dem geplanten Baubeginn angekündigt.
Dieses Musterschreiben wurde an alle Haushalte verteilt und ist zusätzlich als Download abrufbar.
Außerdem fordern wir in diesem Musterschreiben eine dauerhafte Senkung der Miete für die Zeit nach Fertigstellung des Neubaus.
Die individuell angemessene Höhe dieser Forderungen richtet sich nach der Betroffenheit und der Lage der Wohnung.
Von anwaltlicher Seite wurde eine Senkung der Miete um bis zu 40 Prozent nicht ausgeschlossen.

Da nicht sicher ist, dass die HOWOGE auf die Forderung eingehen wird, bereiten wir zur Zeit einen Musterprozess vor.
Die Mietminderungsforderungen würden wir gern als kompaktes Paket über den Verein “Bürgerinitiative auf dem lichten Berg” an den Vorstand der HOWOGE übergeben. Geplant ist dafür die Woche nach Pfingsten.
Die Forderungsbogen bitten wir zu diesem Zweck in den Briefkasten von

Bernd Faust, Atzpodienstraße 27b

einzuwerfen.

Natürlich kann auch auch jeder seine Forderungen individuell der HOWOGE übergeben.